Drink, pray, love. Ein eher unorthodoxer Ablauf einer Gebetszeit. Ich habe in langwierigen Versuchsreihen herausgefunden, dass es auch ohne (alkoholischen) Drink geht. Meistens sogar besser. Ein klarer Geist ist klar im Vorteil.

Aber wie gelangt man zu einem klaren Geist des Gebets? Und wie ist der sonstige Ablauf einer Gebetszeit? Hier ein Vorschlag zum Ablauf einer Gebetszeit, wie ich sie jeden Tag praktiziere:
- Vermeide zu späte Gebetszeiten, da sie Dein Schlafbedürfnis mindern können.
- Suche oder bereite Dir zu Hause einen schönen Platz, denn Du möchtest Gott als Quelle und dem Inbegriff von allem Schönen begegnen.
- Mache es Dir bequem. Ein Gebetsschemel ist ideal, ein Stuhl tut es auch.
- Schalte alle Ablenkungen und Störquellen aus.
- Benutze einen Wecker mit dezentem Weckton. Ich nutze den Vibrationsalarm meiner Apple Watch. Dann schaue ich nicht ständig auf die Uhr.
- Beruhigende Musik oder Klänge sind für Anfänger okay, versuche später darauf zu verzichten.
- Je regelmäßiger, desto leichter wird es.
- Platziere es in Deinem Kalender als festen Termin, möglichst in der Frühe nach dem Aufstehen.
- Und vor allem: setze Dich nicht unter Druck.
Wenn Du mehr über die Tradition und Einübung von Gebet erfahren willst, empfehle ich Dir den “Abend der Klarheit”. Da berichte ich von meinem Besuch auf dem Berg Athos bei orthodoxen Mönchen, die seit rund 1000 Jahren eine bewährte Gebetstradition pflegen.
