Tod und Sterben ist das täglich Brot von John May, ein Mensch der besonderen Art: Ein Eigenbrötler, akribisch, zurückhaltend, aber mit einem großen Herz für andere. Mit Engelsgeduld kümmert er sich als „Funeral Officer“ im Auftrag der Londoner Stadtverwaltung um die würdevolle Beisetzung einsam verstorbener Menschen. Selbst für das Schreiben der Trauerreden findet er Zeit und Worte – gehalten auf Trauerfeiern, die nur auf einen einzigen Gast zählen können: Mr. May.
Tote die keiner mehr kennt
Doch John Mays Sorgfalt, Respekt und Hingabe passen schlecht zusammen mit dem strengen Gebot der Wirtschaftlichkeit, das sich die Stadtverwaltung auf die Fahnen geschrieben hat. Warum sich solche Mühe machen für Tote, die keiner mehr kennt? Seine Stelle wird gestrichen, ein letzter Fall bleibt ihm: Billy Stoke, einsam gestorben in seiner verwahrlosten Wohnung genau vis-à-vis von Mays penibel geordnetem Zuhause.
Mit aller Leidenschaft und Zähigkeit stürzt sich May in diesen letzten Fall von Tod und Sterben, der ihm so nahe ist. Wer war dieser Billy Stoke? Wie war sein Leben, wer waren seine Freunde, hatte er Familie? Als May auf die ersten Spuren stößt, beginnt eine befreiende Reise, die ihn auch sein eigenes Leben mit allen Aufregungen und Gefahren wagen lässt.
Wunderschön-traurig erzählte Geschichte
Eine wunderschön-traurig erzählte Geschichte vom Tod und Sterben – mit einem überraschenden Ende, das nicht verraten wird!
Der mehrfach prämierte Film ist von 2013 und kann in Online-Mediatheken in deutscher Fassung ausgeliehen werden. Hier geht es zum Filmtrailer. Und wenn Dich dieser Film berührt, könnte der “Abend der Dunkelheit” Dich interessieren: Warum gibt es das Leid?
